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english version below


Die 5 tägige Performance SONNENTOR

im wunderschönen Art Park Marzona in Verzegnis Italien vom 13-17.Juli
im Dialog mit dem stone circle von Richard Long, war eine wunderbare Erfahrung.
Vielen Dank an Monika Beritzca, Anna Marzona und Stefania Grillo von der
Associazione Art Park Marzona für die Betreuung der Arbeit
und Egidio Marzona für die Einladung
Dank auch für die interessanten Fragen zu folgendem Interview (in englischer Sprache)
Fotos: Monika Beritzka

Weiterhin hat es mich sehr gefreut, noch 7 Monate nach meiner Arbeit BEFREIUNG IM PANOPTICON,

die poetische Annäherung von Vinzenz Fengler zu lesen.
Diese Zeitverzögerung erscheint mir sogar äußerst stimmig, da ich selbst erst jetzt annähernd das Gefühl habe,
das Erlebnis dieser 7 Wochen totaler Dunkelheit, in mein alltägliches Leben integrieren zu können.

Außerdem hatte ich ja auch 7 Monate vor der BEFREIUNG IM PANOPTICON damit begonnen, über das Projekt und das online streaming via Thermalkamera zu informieren, und zwar mit der Serie HOMO SAPIENS SAPIENS 2020  (unten) auf social media.
Rückblickend erscheint mir HOMO SAPIENS SAPIENS 2020   tatsächlich fast beängstigend visionär. Denn als ich im April 2019 mit dieser Meditation über einen zwischen Natur Bedingtheit und Digitalität gefesselten Menschen begann, deutete noch nichts darauf hin, wie rasant und zwangsweise sich das Thema digitale Kontrolle und Daten Kapitalismus entwickeln würde.
Und wie plötzlich das Digitale, zwangsweise zum alles bestimmenden Faktor menschlicher Kultur mutieren würde.


The 5-day durational performance SUNGATE
in the wonderful art park Marzona in Verzegnis Italy from the 13th to the 17th of July
A dialogue with the stone circle of Richard Long, was a miraculous experience.
Many thanks to Monika Beritzca, Anna Marzona and Stefania Grillo of the
Associazione  art park Marzona for taking care of the work
and Egidio Marzona for the invitation
Thanks also for the interesting questions of this interview



Photos: Monika Beritzka

Furthermore I have been very happy to read  the poetic approach of Vinzenz Fengler
on my work LIBERATION IN PANOPTICON, 7 months after completion.(REVIEW IN GERMAN LANGUAGE)
This time delay seems to me even extremely consistent, because I myself only now roughly feel able to integrate this experience of these 7 weeks in total darkness,into my everyday life.

Moreover, I had begun also 7 months before the LIBERATION IN PANOPTICON as well,  to inform about this work and the online streaming via thermal cam, namely with the series HOMO SAPIENS SAPIENS 2020 (scroll down)
on social media.

Looking back HOMO SAPIENS SAPIENS 2020 appears to me  almost frightening visionary. Since when I began with this meditation about humanity tied up between its existential nature and virtual control in April, 2019, nothing still pointed to how rapidly and by force  the issues digital control and surveillance capitalism would develop.
Or how suddenly the digital would mutate to become the all determining factor of human culture.

Juni 2020
Nach wie vor verweigere ich mich erfolgreich dem neuen Kultur- Streaming – Diktat
So entstand die Arbeit MUTTER TRÄUMT VOM ENDE DES PATRIARCHAT als Video und Foto Performance
 
Vor allem aber bereite ich mich voller Vorfreude auf meine Performance SONNENTOR im Art Park Marzona vor 13-17. Juli von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
Da diese Performance unter anderem von tantrischen Mandalas inspiriert ist, habe ich unter an zwei Wochenenden
Unterweisungen in der Rangjung Yeshe Gomde erhalten und dort das Sadhana der Einfachheit gelernt:

„Innerhalb dieses Manadalas, in dem Erscheinung und Existenz als Grund präsent sind, durchringen Essenz, Natur und Kapsazität die Gesamtheit von Samsara und Nirvana“
Ein Sonnentor habe ich mir von der Künstlerin Sophia Müller tätowieren lassen:

Still I refuse to go along with the new culture – streaming – dictation
Thus originated the work MOTHER DREAMS THE END OF PATRIARCHY as a photo and video performance

Above all, however, I prepare myself for full prejoy on my performance SUNGATE in the Art Park Marzona before 13th-17th of July from sunrise to sundset
Because this performance is inspired among others, from tantric Mandalas, I have received teachings in two week-end retreats at the Rangjung Yeshe Gomde where I have learned the Sadhana of the simplicity:
„Within this Manadala, appearance and existence as the manifest ground, essence, nature and capacity are present throughout all of samsara and nirvana“

Mai 2020

Ich arbeite weiterhin im öffentlichen Raum.
Also vor allem in der Natur wie in 
DISTANCE
DISCONNECTION
DISFUNKTIONALITY
einer Landart-Pantomime-Performance
in 3 Akten, die sich mit unserem Verhältnis zur Natur befassen:
Unsere Idee des Dualismus
Die Grenzen unserer Wahrnehmung
Unsere Ideen von Schmutz und Müll
Die Grenzen von Virtualität und digitaler
Unsere Ideen von Heilung und Krankheit
Die Begerenzungen der Messbarkeit überhaupt
beobachtet in der zeitgenössischen Wissenschaft.
Ich möchte darauf Hinweisen, dass die Werkzeuge die ich in dieser Performance verwende aus Holz sind.
Ich performe hier mit Mitteln der Pantomime als Kommentar zu den aktuellen Tendenzen in Politik und Medien,
uns durch Zensur zum Schweigen zu bringen

Bei meinem kurzen Aufenthalt in Berlin, fand ich die maskierte Atmosphäre allerdings so bedrückend und die sonst so frechen und unerschrockenen Berliner so offensichtlich einem Noncebo-Effekt unterlegen, dass ich spontan das Bedürfnis hatte, mich im öffentlichen Raum künstlerisch zu äußern. es kam zu einer beglückenden Zusammenarbeit mit ANANDAONE (Ananda Nitai und Anna Moraki) sowie dem wundervollen und klugen ROLAND WALTER am Vatertag am Brandenburger Tor Berlin



Und dabei folgende Informationen zu verteilen:
JUNGFRAU MUTTER AN DER KRIPPE KÜNSTLICHER INTELLIGENZ
Im Zuge von Corona findet global ein weitreichender Ausbau staatlicher Kontrolle statt TAZ ARTIKEL
Diese ist global durch die direkte Einflussnahme wissenschaftlicher Institute gesteuert, deren Forschung durch global agierende Spekulanten finanziert wird. Daher ist Spekulation und Prognose die derzeit gängige wissenschaftliche Norm, auf Grund derer weitreichende staatliche Entscheidungen ohne Volksabstimmung getroffen werden.
Dies ist besonders deshalb zu beklagen, weil Forscher und Ärzte mit abweichenden Meinungen mundtot gemacht wurden, mit einer beispiellosen Zensur auf Youtube und Google von der bei weitem nicht nur Verschwörungstheoretiker betroffen sind. Sie weisen unter anderem darauf hin, dass die momentanen Maßnahmen, als Reaktion einer Erkrankung deren Mortalitätsrate 0,16% in sich klar abzeichnenden Teilen der Gesamtbevölkerung
INTERVIEW TAGESSCHAU​ der allgemeinen Gesundheit nicht zuträglich ist, weil der daraus resultierende Stress verheerende Auswirkungen auf das Immunsystem hat GESUNDHEITSMAGAZIN
Ebenso wie die im Zuge der Krise vorangetriebene Digitalisierung unserer gesamten Kultur, die uns mit Hilfe nicht ausreichend getesteter Technologien flächendeckend verstrahlt:
WIRKUNGEN G5
Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind die Grundsäulen unserer Demokratie. Daher sollten wir genau hinschauen, wer da derart weitreichend in die globale Meinungsbildung eingreift. Und zwar nicht nur mit Hilfe von Zensur, sondern auch mit Hilfe weitaus subtilerer psychologischer Methoden wie der Steuerung und Reaktion auf Algorithmen:
GOOGLE AMAZON &CO Das es sich um die Selben global agierenden Spekulanten handelt, die die Pharmaindustrie und Forschung steuern, sollte uns zu denken geben.
Denn “die Würde des Menschen ist unantastbar” bedeutet geistige Selbstbestimmung und körperliche Selbstbestimmung.
Beides steht derzeit zur Disposition. Und zwar Zentral gesteuert durch die wenigen Gewinner der globalen Marktwirtschaft. Da unsere Politik sich seit langem schon an den globalen Wirtschaftsmächten orientiert, ist es an der Zeit, selbstverantwortlich zu Handeln. Wir sind aufgerufen uns genauestens über die Zusammenhänge zu informieren und unsere Macht als Konsumenten wahrzunehmen um der Übermacht globaler Wirtschaftsmächte zu begegnen: gibt es Alternativen zu google, amazon und co? Könnte man solche entwickeln? Wieviel ist mir der Komfort gewisser digitaler Möglichkeiten wert, im Angesicht bedrohter Persönlichkeitsrechte? Wie fühle ich mich, wenn ich öfter mal vom Netz gehe und abschalte?
Wem inzwischen ​klar ist, warum wir das Selbstbestimmungsrecht hinsichtlich unserer Gesundheit und Persönlichkeitsrechte aktiv verteidigen sollten rate ich, sich nicht auf online Petitionen zu verlassen, sondern sich in Bürgerbegehren zusammen zu tun. Denn unsere Regierung ist den Wünschen ihrer Bürger verpflichtet, und niemandem sonst.
1.) Nach Verbündeten suchen: gibt es bereits Menschen die sich mit dem Thema befassen? Welche Kontakte gibt es zum Stadtrat, den Stadtwerken etc.?
2.) Erfahrungswerte-check: gab es an anderen Orten bereits ein ähnliches Bürgerbegehren? 3.) Sucht euch erfahrene Unterstützung. Zum Beispiel dem von Joseph Beuys gegründeten Verein für direkte Demokratie Omnibus​ ​https://www.omnibus.org/​ und/ oder den Verein Bürger Begehren Klimaschutz (BBK -​ ​www.Klimawende.org​) und/oder https://www.mehr-demokratie.de/ueber…/organisation/vorstand/



Das humorvolle und überraschende Wirken im öffentlichen Raum hat sich so richtig angefühlt,

dass ich eine ähnliche Aktion in Leipzig am Bahnhof spontan mit Emanuel Müller wiederholt habe



Zurück in Österreich von meinem Aufregenden Ausflug ins gekrönte Deutschland, führe ich die einjährige Arbeit STAMMBAUM fort. Die Spirale aus Walnussschalen geht nun schon 6mal um den Stamm herum und korrespondiert wundervoll mit den Bandagen die von der Arbeit DISTANZ geblieben sind.
Die beiden Walnussbäume erscheinen mir wie Lingam und Yoni Symbole

In may I still avoid the new dictate of the streamed culture and perform site specific or in public space starting home in Austria
with the work
DISTANCE
DISCONNECTION
DISFUNKTIONALITY
is a landart mime performance
in 3 acts dealing with our relation to nature:
Our idea of dualism
The limits of our perception
Our ideas of dirt and rubbish
The limits of virtuality and digital
Our ideas of healing and sickness
The limits of measurements over all
Observable in contemporary science.
I like to remind you
that the tools l use in this performance
(the broom and the measurement) are both made of wood…
I use elements of mime in this performance
as a comment on the current tendencies in
politics and media to silence us with censorship

After the surreal experience of the masked face Control at the austrian/german border and feeling the unusually tamed and surpressed berliners, I felt the urge to express something artistcly in the City. So performing VIRGIN MOTHER AT THE CRIB OF AI with Ananda Nitai, Anna Moraki, Roland Walter and who ever was passing at Brandenburger Tor Berlin on Father’s day
IN THE NET as an interacting durational live art Performance was a great experience. And a good way to give a way some valuable links with informations that are not spread anymore during the corona- information- monopoly. While I was asking the volks „Please, can you help me? I want to download the holy spirit and translate it with my new app?“ l was a bit shocked, about how many people not even any idea about what could be „holy“ or „holy spirit‘ but finally they said something. Sadly my app was translating everything with:
„Thank you! May l use your credit card now? “
So my conclusion after this experience is: people have limitations and digital devices have limitations.

But the surprising and humorous interactions felt so right, that I decided to do something similar in Leipzig on my way back home with Emanuel Müller

Back home l continiou my one year durational land art ritual FAMELYTREE:
– everyday l crack a nut from the tree
under which my father is buried
– l meditate and pray for all the living
and all the dead
– l collect the nutshells
– l lay them out in a spiral around the tree
Now the spiral has already 6 collums
 

And l love how this piece is corresponding with the remains of my landart performance
DISTANCE DISCONNECTION DISFUNKTIONALITY
the white bandaid around the other walnut three.
The trees look like lingam and yoni now in relation.

22. 04.2020

Als Künstlerin möchte ich mich klar gegen die neue in der globalen Isolations-Diktatur entstehende Streaming Kultur stellen.
Die digitale Revolution, wird als unser ökologischer Retter beworben, verursacht in der Realität aber enormen ökologischen Schaden. Aufgrund der Verwendung giftiger Stoffe wie Kupfer, Aluminium, Quecksilber und Kobalt (interessanterweise auch Inhaltsstoffe der meisten Impfungen) sowie eines explodierenden Energieverbrauchs seit beginn dieses Jahrtausends,

der sich jetzt mit der Verwendung von 5G noch deutlich beschleunigen wird. Einer Technologie, die bisher im Militär eingesetzt wurde, um Menschenmengen zu zerstreuen, die nachweislich das menschliche Immunsystem schwächt und kleine Organismen und Insekten töten.Ich möchte daran erinnern, dass die sich schnell entwickelnden smart cities ein perfektioniertes System der Überwachung und Manipulation sind.Die digitale Übernahme unserer Kultur beschneidet die befreiende und bewusstseinsbildende Kraft der Kunst. Es nimmt dem Tanz den Raum, der Performance die Präsenz und der Musik Frequenzen.
Daher arbeite ich derzeit elementar unter freiem Himmel und freue mich schon sehr auf die Arbeit im Art Park Marzona,
diesen Sommer in Italien SONNENTOR
Ich arbeite weiterhin an der einjährigen Live-Art Performance STAMMBAUM – jeden Tag knacke ich eine Walnuss von dem Baum
unter dem Mein Vater begraben liegt, esse sie und lege die Schalen in einer Spirale um den Stamm herum.


In der Arbeit PLÖTZLICH STEIGENDES WASSER lasse ich den Fluss mit der Porzellanschale spielen. Die Video
und Soundloops können in unterschiedlichen Kombination gespielt werden, so dass eine rhythmische Komposition entsteht

I like to position myself as an artist clearly opposing this newly dictated streamed culture.
The digital revolution, advertised as being our ecological saviour, caused enormous ecological damage in reality. Due to the use of poisonous raw earths as copper, aluminium,mercury and cobalt (interestingly also ingredients of most vaccinations) as well as an exploding use of energy since the millenium which is going to speed up much more now with the use of 5G.
A technology that was used in military, to scatter crowds till now, an that is proven to lower the human immune system as well as killing small organisms and Insects. I like to remind us that all smart technologies and the fast developing smart cities are a perfected system of surveillance and manipulation.
So I mainly work under the open sky -continue my one year durational live- art
FAMILYTREE  and started a new video-soundscape
SUDDENLY RISING WATERS
Fully streamed culture is cutting the very essence of art and it’s liberating power: it cuts of frequencies in music, space in dance,
the presence of a performance, the communitie of a workshop. I disagree! I would prefer to feed myself from nettle soup than following this suppression based on the fear of a virus or the fear of poverty. I disagree in any kind of violation of my physical self.
I will connect to the real current and streaming as much as possible.
And I am just streaming a streaming :

And I am very happy to prepare for a durational Land-art performance in the Art Park Marzona
in Italy this Summer THE SUNS GATE

THE MORNING SUN

so strong
if feels
like spring
How beautiful
and tender it could feel
if l would just forget
the time:
It’s first
of february
to oh
to ohhh!
And I wonder:
what´s the share
of my streaming,
to this rising stream
coming to me
from the highest heights
as it gave up its icecold superiority?
A drop?
Maybe a nano-drop
so vanishing
that no surface tension
holds it together.
And I wonder:
how big is the drop
that makes the barrel overflow?
Is a drop of water the tip of the scale?
A drop of heart’s blood?
How to turn water
into wine
full of body?
Who did put that spell on us?
This veil of banknotes
and the thirst for validity
that hides the truth
That water
is already
our heart’s blood
and full-bodied
wine

YOUMANKIND
Quo Vadis?
What kind
of evolution
are we
dreaming ?
Do you want to evolve
neurophysiological?
Or nanotechnological?
These ways seem to have a lot
in common, while they oppose
essentially
in what we can’t see:
one way is the path of the soul
connecting to the spirit.
The other path
leaves soul and spirit
behind.
You
mankind
Quo Vadis?
+++

21.03.2020
Ich freue mich sehr über das Interview mit der wundervollen Becky O´Brian auf THREADS RADIO LONDON  eingeleitet durch Musik von Barnim Schulze AKASHA PROJECT über meine Arbeit mit Marilyn Arsem auf der Venice International Art Week und vor allem über die sieben Wochen Performance BEFREIUNG IM PANOPTICON
Als das Interview entstand, wusste ich noch nicht, wie schnell sich der Zugriff des digitalen Panoptikons im Zuge der Corona Pandemie verfestigen würde.
Wie schnell wir eine Situation erleben würden, in der wir Begriffe wie `social tracking´ und `social distancing´ schulterzuckend hinnehmen, wenn nicht sogar Begrüßen würden.Zusammen mit der weltweiten Inbetriebnahme der fünften Generation digitalen Datentransfers, mit Frequenzen die uns bereits von Satelliten aus dem All bestrahlen, ohne jemals ausreichend getestet worden zu sein. 
Diese neue Situation führt mich nun tatsächlich zur Vermeidung aller smarten Technologien, einer starken Begrenzung meiner digitalen Aktivitäten einem Abschied aus social media

I am very happy about the interview with the wonderful Becky O’Brian on
THREADS RADIO LONDON initiated by music by Barnim Schulze AKASHA PROJECT about my work with Marilyn Arsem at Venice International Art Week and especially about the seven weeks of Performance LIBERATION IN PANOPTICON
When the interview was made, I didn’t know how quickly the digital panopticon’s access would solidify in the wake of the Corona pandemic.
How quickly we would experience a situation, in which we would accept terms such as ’social tracking‘ and ’social distancing‘ shrugging shoulders, if not greet them. Together with the worldwide commissioning of the fifth generation of digital data transfers, with frequencies that already irradiate us from satellites from space without ever having been sufficiently tested.
This new situation really leads me to avoid all smart technologies, a strong limitation of my digital activities,and a farewell from social media:

„HOW ARE YOU DEAR?
Where do you enjoy love right now?
How are you able to deal with separation?
Separation and solitude is nothing new or scary to me.
In the contrary: it has been a vital part of my my artistic and spiritual practice for many many years. I embrace introspection and retreat as a highly efficient healing tool.I also believe that a total intermission of production, consumption and traveling is exactly what the ecosystem needs urgently right now.
l hope that humanity will be able to use this intermission for a sustainable shift towards a more social and ecological lifestyle.
l believe that this is possible, if we are able to look beyond our personal primal fears and take a selfresposible look at what is really happening, that liberates itself from trying to fit mass media opinions which are virtually multiplied by algorithms and trolls today.
As we know it is merely the quantity of informations that is able to plant evidence in human minds. In other words: if the people around you would walk-on their hands instead of their feet, you would probably walk in your hands as well.
Therefore l feel it is of absolute importance in times of change, to gather clarity about WHAT IS changing, and what are the forces creating the change.
However: personal fear is not a good companion to take a clear look at what is.
Even personal empathy, is not able to take enaugh distance to see the larger picture, as important as it is now.
And: when l speak of a larger picture, l also don’t speak of the infinite or divine realm, where no question and answers exist anymore, but of the worldly realm in which we are responsible because we are conscious.
I like to make this clear, because l am using a medium, where all the different dimensions are mixed in sometimes very unreflected ways.
These are my general thoughts and feelings.
My personal situation right now is this: it is beautiful springtime and l am in Austria to support my mother. It is painful for me to see, how her exposure to constantly worrying informations is bothering her and deminishing her all over physio-psychological state.
She is in no way effected by Corona.
But she is extremely effected by the informational overdose. And l see this a lot.
My mom is an intelligent and selfresposible person, but as she is looking at the news constantly, it is effecting her.
I have been working in old care and l have seen the power of the mind.
I have been supporting my father and my best friend in their dying process.
Both where very conscious and self-confident peoples, but both agreed to almost everything the „gods in white“ where proposing in the last weeks of their journey, when this ‚authorities‘ announced sudden death.
They agreed to some very painful and humiliating medical treatment that could not heal them. So l have seen clearly how mercyless and overpowering the grip of announcing loss of life really is.
And what l saw on personal levels, l see happening on global levels now.
This is very painful for me.
And it is painful to feel being silenced by a moralist mass media that does not allow any other perspectives than the given panic, in a situation where my rationality can’t follow the proportion of informations and socio-cultural effects anymore.
Never before in history, so many people have been tested.
Most infections just happened without even identifying the constantly changing viruses in other years. And obviously the number of tests is effecting the urgency of a virus, if it is not the main point in the perception of a virus.
Never before in history, every new infected person and everyone who died carrying
a virus (which does not nessesarily say they died OF the virus) was worth an information on all media channels several times a day.
While the many people that die on the greek borders in the heartbreaking humanitarian catastrophy in Jemen ore elsewhere are not worth even the slightest information anymore.
This lack of proportion is making it not possible for me to rationally follow anymore.
Emotionally l do not want to follow this track of fearfull speculations, as l know that the most threatening virus attacking our immune system is fearful speculations.
So l say it again: l know thousands of peoples all around the globe, but noone is infected.
I know several people who work in hospitals and in oldcare, that suffer badly now from the structural problems due to privatization in panic situations like this,- most of the caring people where at their limit already before this crisis, as all the health care-money goes to the pharmaindusties and intensive medicine and not to the people who care for us (who will be exchanged by robots shortly) who have to work with way to little income ond manpower,- but noone I know, even came across one infected patient.
So l am not willing to follow a track that is given only by mass media movements
and can not be verified by any of my direct experiences.
That does not mean l don’t respect others who are afraight.
That does not mean l have difficulties to hold distance an discipline.
And l do not like to be bullied just because l refuse to become a part of this panic!
I have no problem at all with my physical limitations, that are always there, since l am incorporated on earth and that are only depending on how much l identify with my physical self.
But l have a great problem with the moralist limitations of thought, that is going around the smart globe right now!
I have a problem with the fact that everyone who dares to look behind the obviously irrational and emotionally harming is silenced by algorithms and the generalizing suspect to spred conspiracy theories.
We are obviously going through major changes
And it must be allowed to ask, what are the forces behind these changes.
I even see it as my responsibility to take a closer look at things that seem to be so strange.
Without blaming anyone, just to look and see!
So please take a look how one of the most influential entrepreneurs of our times explaines his mission himself here:
Bill Gates explaining his mission
What l find most interresting, is his introduction: clearly comparing it with the idea to solve the danger of nuclear bombing with nuclear defense systems, instead of disarmament.
Now, how someone feels about this concept might be parallel in some ways, to how someone feels about controlling biochemical dangers with vaccinations and smart technology, as Bill Gates is putting this issues into relations himselve.
I believe in disarmament, but the leaders of the world believe in missile defence.
They believe In control. In borders.In taming weapons with anti-weapons and taming a virus with an anti-virus. And in control control control
To establish this power shield of Control obviously FEAR is needed.
It is so simple it’s almost a joke!
Wake up world! Will we ever wake up?
I believe in caring for the sick and starving ones. I believe in strengthening the natural sources of our immune systems. I believe in embracing every sickness as a divine lesson to overcome karma and understand who we are.
If other people have other ideas l am open to discuss that.
But this discussion is not even Happening, because we are exposed to this brainwash media that is part of this control system!
And l am writing this WHITHIN this control system! Knowing that it will be filtered out of most feeds and it can’t have any other real effect, than leaving a note in the data collection about me. Frankly: this freaking me out!
I am not interested at all in blaming Bill Gates personally, or in speculations about his true motivations. I believe everybody tries to do good and everyone is doing this from a very personal perspective. l like his proposal to raise the taxes for the rich in general, as being one possible tool to transform the obusive money system we have right now. But on the other hand he gathered amounts of money, where this would not even effect his possibilities to create global realities and it is necessary to understand this.
Whether he calls this a business or a foundation makes no difference anymore in the current system where money makes more money and money is creating our physical realities in a more and more technological world.
If we are not allowed anymore to have individual ideas about concepts this far reaching for all our lives and discuss them in public, we are really at the end of even the most phoney form of democracy. And to believe that extensive business projects like these, would not use all possibilities to get the people’s backing, is quite naive in my opinion.
So l write all this in the awareness, that l am using a platform in control of the forces
l am writing about. So l mainly write it for my self, for my higher self to express what means liberty of thought, balance and justice to me.
And for the few people l know here, who care about these things as well and who might as well feel the nessesasity to get together in other ways and other platforms beyond the smart ones. As an invitation to share mails and find other ways as l leave this game NOW“

Feb2020

In Weiterführung der Co-creative-live- Factory
Dissenting Bodies making time
mit Marylin Arsem
auf der Venice international Performance art week
im European Culture Center Palazzo Mora
begann ich in Oberösterreich in der Lederau folgende Aktion:

STAMMBAUM
Aktion
über ein Jahr oder länger:
Ich knacke täglich eine Nuß
vom Walnussbaum
unter dem mein Vater begraben ist
verspeise sie und bewahre
das größte Teil der Schale auf
wenn beide Hälften
der Schale ganz bleiben
bewahre ich beide auf
Dabei zünde ich eine Kerze
oder Räucherwerk an
Ich sammle
die Schalen in richtiger Reihenfolge
und lege sie jeweils bei Gelegenheit
in Form einer Spirale
um den Nussbaum
beim Grab meines Vaters

im Garten des Hauses
das die gesamte materielle
und geistige Hinterlassenschaft
meiner beiden Eltern birgt.
Welche ich in Zukunft
zu verwalten habe.
Zusammen mit meiner Schwester
die nicht mit mir spricht,
und ihrer derzeit
neun-köpfigen Familie.

Was ich auch wollte
was ich auch sollte
jedoch nicht kann.
Was ich tief empfinde
und mich empfindlich überfordert
schmerzliches Karma
lähmend über mir ausbreitet.
Wenn die Spirale
aus leer gegessenen
geknackten Nüssen
um den Walnussbaum herum
sich bis zum Grab meines Vaters erstreckt
höre ich auf.

Following up the co-creative-live- factory dissenting bodies making time with Marilin Arsem at the
Venice international performsance art week, I started this year long ritual:

FAMILY TREE
Action
over a year or more:
-I crack a nut every day
from the walnut tree
under which my father is buried
-feed them and keep
the biggest part of their shells
-If both halves
the shell will remain whole
I keep both on
-I light a candle
or incense on
-I collect
the shells in the correct order
-and lay them on occasion
in the form of a spiral
on my father’s grave
-in the garden of the house
that gathers the material
and spiritual legacy
of my parents.
Which I in future
will have to manage.
Together with my sister
who has always been full of revulsion
does not talk to me,
but i am always
presented with a fait accompli
and her current family of nine.’
Whatever I would
whatever I should
but cannot.
What I feel deeply
but sensitively overwhelmed
how painful karma
is spread over me.
-When the spiral
from empty eaten
cracked nuts
covers the entire tomb
of my father
I stop.

Jan2020

Die Arbeit mit Marylin Arsem und über sechzig  internationalen Künstlern auf der internationalen Performance Kunst Woche in Venedig auf dem von VestandPage organisierten co-kreativen Live-Werkstatt WIDERSPRECHENDE KÖRPER MACHEN ZEIT war ein intensiv inspirierender Jahresbeginn und führte mich zu einer neuen, gemeinschaftlichen Auseinandersetzung mit einem Thema was mich in meiner performativen Arbeit seit jeher fasziniert: Zeit. Denn Tatsächlich war der Titel meiner ersten Performance (im Alter von 17-also vor fast 30 Jahren) ZEIT ZEICHEN. In dieser 5 Stunden Performance, habe ich 200m weißen Stoff, zum Zentrum einer Kreuzung hin sehr langsahm ausgerollt, dort wieder aufgerollt um ihn dann von dem gegenüber liegenden Weg aus wieder auszurollen bis alle vier Wege der Kreuzung markiert waren. Die Idee war damals ein Zeichen in Zeit und Raum auszurollen, welches nur von großer Entfernung aus und nur wenn verschiedene Zeitebenen parallel gesehen werden könnten, als das weiße Kreuz von 400m Spannweite erkannt werden kann.(Photos by Andrew Phelbs, Nan Hoover, Erika Schmied)


Das die wunderbare Marilyn Arsem, die schon ein langes Künstlerleben mit diesem Thema verbringt (z.B. 100 considerations on time/Boston museum of arts) war nun, da ich tatsächlich im Zentrum meines Lebensweges angekommen bin, ein Anlass zur sehr differenzierten Betrachtung der unterschiedlichen Annäherungen an das ungreifbare Thema Zeit in meinem Werk.Selbstverständlich untersucht jede prozessorientierte Langzeit Performance die Wirkungen der Zeit wie: Abnutzung, Rhythmus und Zyklus auch jedes Live-Art-Projekt wie die jeweils dreimonatigen interkulturellen Arbeiten
ONEAN(D)OTHER (woraus der Film DREAMING MALI entstand)
WATER WISDOM (woraus der Film MAO+TAO entstand)
Darüber hinaus wird mir jedoch klar, wie die Themen Abnutzung/Erschöpfung und Zyklus in meiner Arbeit ganz konkret in Erscheinung treten, da ich ja seit jeher das unmittelbare, unberechenbar authentische Momentum der einzelnen Aktionen und die Kontinuität eines Performance Zyklus mit anderen Performances im Zusammenhang begreife.
BIS DASS DER TOD UNS SCHEIDET (ein Zyklus über existentielle Abhängigkeiten)
SIEBEN SIEGEL (ein interagierender, interdisziplinärer Zyklus über die Lebensreise)
LOSLASSEN (ein Zyklus über Transformation und Loslösung)
Dazu die Langzeit Prozesse in denen ich vermehrt die Auswirkungen bestimmter Gegebenheiten auf mein Bewusstsein untersuche, wie die sechs Wochen andauernde Galerie Performance
DEM BERECHNENDEN BEWUSSTSEIN KANN MAN NICHT TRAUEN
oder dem neun Wochen andauernden Live-Art-Projekt
BEFREIUNG IM PANOPTIKON
All das nun vom Zentrum meines künstlerischen Lebensweges aus betrachtend, erscheint mir ZEITZEICHEN der Zyklus meines Schaffens als Ganzes zu sein: die Parallelität verschiedener Zeitebenen auf diesem Video vielleicht nachvollziehbar, ist ein Thema welches mich unendlich fasziniert. Das Zusammenspiel der zyklisch entstehenden Vielfalt im Kanon vereint, eine `Suche nach der verlorenen Zeit´ vielleicht

Ein geeignetes Werkzeug um Rhytmus und Entrophy zu untersuchen, ist die Wiederholung.
In Venedig habe ich 4 Stunden lang unterschiedliche Objekte auf meine nackte Brust fallen lassen:
-7 hauchzarte Sahmenblüten
-7 Avocadokerne
-7 Steine
insgesamt vier mal und habe so in der beobachten können wie Körperempfindung, Psychologie und Bedeutung so einer Handlung sich ständig verändert und eine tatsächlich neue ganzheitlich offene Perspektive entsteht in so einer Versuchsanordnung wie dieser.

Am Freitag den 17.1.2020 stellte ich dann im Palazzo Mora
European Cuture Center Strata Nova 3659 Venedig
ab 17Uhr folgende Arbeit vor:

KOSMISCHE GRAVITATION 4 Stunden Performance
Nach einer intensiven Woche, in der wir gemeinschaftlich die ZEIT erforschten, beschloss ich, mit der riesigen kalten Halle, in der wir gearbeitet haben und sonst nur mir selbst zu arbeiten
Die oberste Etage des Palazzo Mora: in der Mitte platzierte ich 6 schwarze Bänke, die das erste Zeichen des taoistischen I GING (Buch des Wandels) bildeten: das Schöpferische. Um Symmetrie im Raum herzustellen, installierte ich ein Blumenfeld gegenüber eine schwarz gerahmten Box die bereits auf einer Seite der Halle vorhanden war. In einer Ecke der Schwarzen Box und einer Ecke des Blumenfeldes standen schwarze Eimer gefüllt mit Wein und Seife. Nackt, nur von einem nassen Bettlaken bedeckt, steckte ich meinen Kopf in den Eimer in der Blackbox und rutschte durch den ganzen Raum (immer in die Ecke gequetscht) Füße zuerst, sehr langsam. Jede Stunde wurde mir mehr Seife und Wein auf den Kopf gegossen so hinterließ ich eine schleimige Spur und zerstörte damit das Feld aus Blumen.

KOSMISCHE GRAVITATION
ich verstecke mich
unter einem nassen Laken
so kann ich nicht sehen
wen ich mein Versteckspiel
enthülle
in diesem kalten Raum
atme ich bin
stecke meinen Kopf
in den Schleim
der meinen Atem stoppt
Ich bin
Rutschen entlang der Kante
dieses kalten Raumes
unaufhaltsam langsam
mit den Füßen zuerst
zurück zu rück
Spreche wie manisch
was nicht herauskommt
tonlose Echos
stiller Schreie
die nirgendwo ankommen
Hinterlasse die schleimige Spur
meines berauschten Kopfes
von meinen Haaren und Fingern
Ich bin
so kalt
in Krämpfen
wenn ich fühle
wie das warme Wasser
aus dem Laken verdampft
und meine Körperwärme
langsam mitnimmt
und meine Feuchtigkeit
vaporisiert
Ich bin
so kalt
habe Schmerzen
verletze Dich
mit meiner Selbst
Verletzung
Ich bin so krank
Ich bin
ein Mensch
Ich bin Kampf
mit mir selbst
um nicht mit dir zu kämpfen
und ständiger Gewinner bin
in diesem verlorenen Spiel
Ich bin so stark
in meiner Krankheit
langsam entgleiten
zurück kriechen
zum Ursprung
Wimmern
Ich bin
Ausspucken
die verbotene Frucht
des Urteils
richtig und falsch
das mich verbannt
aus dem Paradies
Ich bin
ein Mensch
ich bin Kampf
mit den Elementen
meiner Selbst
verborgen
langsam entgleiten
zurück rücken
meine schleimige Spur
in den wundersamen Kreationen
meiner Natur
Ich bin
zerstörerisch
in meiner Verzweiflung
die tropft von meinem
weinenden Haare

Working with Marylin Arsem and over sixty international artists at the international performance art week in Venice at the co-creative live factory DISSENTING BODIES MAKING TIME was an intensely inspiring start to the year 2020 and led me to a new, collaborative approach to a topic, I have always been fascinated with in my performative work: time. In fact, the title of my very first performance (at the age of 17-so almost 30 years ago) was TIME SIGN.
In this 5 hours of performance, I rolled out 200m white fabric, very long to the center of a crossroads, rolled up there again and then rolled it out again from the opposite path until all four ways of the crossing were marked.
The idea was then to unfold a sign in time and space, to be seen only from a great distance and only when different time frames could be seen in parallel, as the white cross of 400m span.

PERFORMING TIME
Again
repeatedly.
Time passing.

Remembering
performing
TIME SIGN
almost 30 years ago!

We avoid to think
of the amounts…
time passing.

As we know
time is not
really passing-
it is just us passing.

Passing all the peoples
passing … experiences
and memories.

Trying to pass on
some questions
that were meaningful to us
to reconfirm their meaning

Avoiding to admit
how we are really just lost
in time and space and meaning.

That the wonderful Marilyn Arsem, who has been living a long artist’s life with this theme (e.g.100 considerations on time/Boston museum of arts) was now, having actually arrived at the center of my life path a reason for a very differentiated consideration of the possible approaches to the intangible topic of time in my work.
Of course, every process-oriented durational performance examines the effects of time such as: entrophy, rhythm and cycle. Each live art project as well does as the two three-month-long intercultural works
ONEAN(D)OTHER (from which the film DREAMING MALI was made)
WATER WISDOM (from which the film MAO+TAO was made)
In addition, however, I realize how the themes of entrophy and cycle appear in my work in very concrete ways, since I have always understood the immediate, unpredictably genuine momentum of the individual Actions, and the continuity of a performance cycle, as a connection of different performances and a connection of momentum and continuum.
UNTIL DEATH DO US PART (a cycle on existential dependencies)
SEVEN SEALS (an interdisciplinary cycle on the life journey)
LETTING GO (a cycle about transformation and detachment)
In addition, the long-term processes in which I am increasingly investigating the effects of certain circumstances on my consciousness, such as the six-week gallery Performance
THE CALCULATING MIND CANNOT BE TRUSTED
or the nine-week live art project
LIBERATION IN THE PANOPTICON
Looking at all this from the centre of my life, TIME SIGN seems to be the cycle of my artistic work as a whole: the parallelism of different time levels on this video, perhaps comprehensible, is a theme that fascinates me infinitely. The interplay of the cyclically emerging diversity united in a canon as maybe understandable in this picture

A suitable tool to examine rhythom and entrophy is repetition:

I AM
whatever l find
In my box
falling on
my naked chest
4 HOURS
now I am
busy doing nothing
chasing my shadow
feeling that
what is hard and heavy
might be lasting
like a stone is-
but eternity is beyond
the lasting
matter
And all that matters.
As all joy longs for eternity.
Licking my wounds
goodnight.
I was dreaming
of a fast car
with an empty driver’s seat
-destroyed and bloody
that overtook me…
What will l dream tonight?

In Venice I was letting this objects fall on my breasts in total four times and thus observed in the way that body sensation, psychology and meaning of such an action is constantly changing and a truly new holistically open perspective arises in such an experimental arrangement within time.

On Friday, January 17, 2020, I presented at Palazzo Mora
European Cuture Center Strata Nova 3659 Venice
from 5 p.m. onwards, the following work:

COSMIC GRAVITY 4 hour durational performance
After an intensive week exploring TIME, I decided to work with nothing but myself in in this time space, the huge cold hall we have been working in: the top floor of Palazzo Mora: in the center I placed 6 black benches, that formed sign one of the taoist I GING book of changes: the creative. To make the space symmetrical, I added a field of flowers opposing a black framed box that was already existing on one side of the hall. In the corner of the black box and the corner of the flower field, stood black buckets filled with wine and soap.(Picture of the hall before the installation)

COSMIC GRAVITY
I am hiding
in a wet sheet
so I can´t see
whom I reveal
my hiding game
in this cold space
breathing I am
putting my head
into slime
stops me breathing
I am
sliding along the edge
of this cold space
so unstoppable slow
with my feet first
I am trying
to return
my talking like manic
is not coming out
toneless echoes
of silence
as I leave the slimy trail
of my intoxicated head
hair and fingers
sticking out
I am
so cold
I am in cramps
feeling water
vaporising from the sheet
taking my body heat
slowly away
with its steam
and my humidity
I am
so cold
I am in pain
I am
hurting you
as I hurt myself
I am so sick
I am
human
I am you man
fighting with myself
to not fight with you
to stay a winner
in this losing game
I am so strong
in my sickness
slowly sliding
struggling
and crawling back
to the origin
whining
I am
spitting out
the forbidden fruits
the jugements
right and wrong
that banish me
from paradise
I am
human
I am you man
I am fighting
with the elements
of myself
I am hiding
slowly sliding
back in pain
leaving a slimy track
in the miraculous creations
of my natur
I am
destructive
in my despair
dripping from my
crying hair

WITH MANY THANKS TO ANDREA PAGNES AND VERENA STENKE FOR MAKING THIS POSSIBLE
Photos of the performance and Installation may follow later.

 

BEYBEY 2019 HALLO 2020

Ich bedanke mich herzlich bei allen Künstlern
und Kuratoren die 2019 mit mir gearbeitet haben und freue mich sehr
auf  meine Teilname an der Venice performance week
https://veniceperformanceart.org/

I would like to thank all artists warmly
and curators who worked with me in 2019:
Jonny Kreuter, Michael von Surya, Nina Fountedakis, Christian Wagner
Andris Palakins, Laine Kristaberga, Jens Wanzel, Raminta Pokahontas,
Sergey Karamyshev, Anna Maskava


SCIENCE OF SOLITUDE 

Nachdem ich aus sieben Wochen Dunkelheit und Einsamkeit zurückgekehrt bin
teilte ich während dieser zwei stündigen Performance in völliger Dunkelheit
meine Erfahrungen und wurde im digitalen Panoptikon von den Besuchern auf den Namen Yāma getauft

SCIENCE OF SOLITUDE
After returning from seven weeks of darkness and solitude
I shared during this two hour performance in complete darkness
my experiences and was baptised Yāma by all the visitors
in the digital panopticon installation

 


BEFREIUNG IM PANOPTIKON

Die siebenwöchige performance in völliger Dunkelheit
während der ich auch Körperdrucke wie dieses und Zeichnungen gemacht habe
wurde Mit einer Thermal Kamera aufgenommen und live gestreamt

LIBERATION IN THE PANOPTICON
The seven-week performance in complete darkness
during which I also made body prints like this
and drawingswas recorded with a thermal camera and streamed live

 

 


DIGITAL PANOPTICON
Installation mit Christian Wagner
In der Notkapelle Berlin

DIGITAL PANOPTICON
Installation with Christian Wagner
In the Notkapelle Berlin

 

 

 


AVE MARIA DEKONSTRUKTION

Mit Sergey Karamyshev und Michael von Surya
auf dem New Healing Festival
dieses besondere Festival ist auf heilende Klänge spezialisiert

DECONSTRUCTING AVE MARIA
With Sergey Karamyshev and Michael von Surya
at the New Healing Festival
this special festival specializes on healing sounds

 

 


DIE ICONOGRAPHISCHE WENDE

Installation und Performance
auf dem Riga Performance Festival starptelpa

THE ICONIC TURN
Installation and durational performance
at the Riga Performance Festival starptelpa
curator Laine Kristaberga

 

 


STRANGERS IN THE NIGHT

Installation auf dem
Riga Performance Festival starptelpa

STRANGERS IN THE NIGHT
Installation on the
Riga Performance Festival starptelpa

 

 

 


AVE MARIA DEKONSTRUKTION
auf der DECONTROL Riga
mit Andris Pakalnins Soundsacapes

DECONSTRUCTING AVE MARIA
at DECONTROL Riga
with Andris Pakalnins Soundsacapes

 

 

 


JUNGFRAU MARIA  AN DER WIEGE KÜNSLICHER INTELLIGENZ

durational Performance und Installation
zu Nina Fountedakis Austellung auf dem internationalen, experimentellen
und interdisziplinäre Kunstfestival NCW 6 °Niños Consentidos WIEN

VIRGIN MARY AT THE CRADLE OF ARTIFICIAL INTELLIGENCE
Durational performance and installation
In Nina Fountedaki’s exhibition on the international, experimental
and interdisciplinary arts festival NCW 6° Niños Consentidos Vienna
www.ninosconsentidos.eu

 

10.12.2019

BORN AGAIN

coming back from seven weeks of total darkness and solitude,
I like to share this extraordinary experience with you,
in a performance in total darkness called SIENCE OF SOLITUDE
while l am still a vulnarable new born.
The silence is very speaking and darkness full of insights.
They came to me as songs that l like to share with you on
Friday the 13th of december

5 pm (be in time, doors close at 5 30 pm)
at Notkapelle
Prenzlauer Allee 7

Come as you are!
Bring a friend
There will be raw cacao
Donations welcome
(around 10€ )

The performance will be in english and recorded
as it will be share with the ones who where following online

LAST CHANCE TO SEE THE EXHIBITION
AND PANOPTICON AS WELL

 

 

 

 

 

 

21.11.2019

Im Rahmen der Ausstellung
und Performance von Barbara Kowa
BEFREIUNG IM PANOPTIKON
gibt Michael von Surya
am 30.11.2019 von 19 bis 21 Uhr

(ab 18 Uhr Einlass)
ein Kristallklangschalen Konzert

10,-€ Eintritt
Notkapelle
Prenzlauer Allee 7
10405 Berlin

Der Login Für das Live Streaming von Barbara Kowa
in totaler Dunkelheit, war Zwischenzeitlich nicht möglich
Nun aber wieder aktiv


As part of the exhibition
and performance by Barbara Kowa
LIBERATION IN PANOPTICON
gives Michael from Surya
on November 30. 2019
from 7 p.m. to 9 p.m.
(from 6 p.m. entry)
a crystal singing bowl concert

€ 10 entry
Notkapelle
Prenzlauer Allee 7
10405 Berlin

The login for the live streaming of Barbara Kowa
in total darkness, was not possible in the meantime
Now active again

21.10.2019

Eröffnung der
PANOPTICON INSTALLATION

entstanden in Zusammenarbeit mit Christian Wagner
mit den Zeichnungen aus der Serie
DAS MYSTERIUM DER SCHWARZEN LÖCHER
in der Ausstellung
zum Performance Zyklus LOSLASSEN


Mit Video Vortrag zum Projekt
und zum Livestream
von Barbara Kowa die um 20°°Uhr
in die Dunkelheit verschwindet

in der Notkapelle
der Nägeliarchitekten
in der Prenzlauer Allee 7
am 21.10. 2019 um
18°°Uhr

OPENING
of the PANOPTICON INSTALLATION
in collaboration with Christian Wagner
with the series of drawings
MYSTERY OF BLACK HOLES

 

 

 

 

 

 

 

 

In the emergency chapel
of Nägeliarchitects
Prenzlauer Allee 7
on 21.10. 2019 at 6pm

21.9.2019

Einen Monat
vor meiner siebenwöchigen liveartperformance
BEFREIUNG IM PANOPTIKON in völliger Dunkelheit
freue ich mich darüber nun fast alle informellen clips online zu haben


Vielen Dank an Erik Hansen für die Moderation und
Sprachaufnahmen

Die Seite auf der man das livestreaming der Performance
dann verfolgen kann wird gerade gebaut.
Neben dem livestreaming werden dort die anderen sieben Video
Performances zum Zyklus
LOSLASSEN gezeigt.

Dieser Zyklus mit den Kapiteln:
EGO LOSLASSEN
GIER LOSLASSEN
GRENZEN LOSLASSEN
VORURTEIL LOSLASSEN
SCHAM LOSLASSEN
LUST UND SCHMERZ
LOSLASSEN

LIEBE LOSLASSEN
endet nun mit dem Kapitel ANGST
LOSLASSEN

und der Arbeit BEFREIUNG IM
PANOPTIKON

Das Kapitel
SCHAM LOSLASSEN und die Arbeit
HOMMAGE TO MARCEL DUCHAMP

ist nun zum Ende gekommen, als Live-Art-Interpretation
der kunsthistorisch wesentlichen Arbeit “fountain” von Duchamp,
arbeitete ich ein Jahr in der Altenpflege
und filmte mich bei der Toilettenreinigung.


Das Klavier in diesem Video ist Johannes Brahms (7phantasies Opus 116)
gespielt von meinem wundervollen Onkel Jürgen Schmidt-Hofeldt.+
19.10.2019

UND
Ich freue mich sehr
auf die Präsentation der
PANOPTICON INSTALLATION
entstanden in Zusammenarbeit mit Christian Wagner
in der wunderschönen Notkapelle

der
Nägeliarchitekten
in der Prenzlauer Allee 7
am 21.10. 2019 um
18°°Uhr

anzukündigen.
UNBEDINGT VORMERKEN!!!
Das
ist nicht nur die letzte Gelegenheit für lange Zeit, mich noch einmal zu
sehen
sondern bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch sehr herzlich
bei Allen bedanken, ohne deren großzügige Unterstützung ein derart
langwieriger Prozess immaterieller Arbeit nicht möglich wäre.

GERNE WEITERSAGEN!
Ich glaube fest an eine neue Ära, welche die
Arbeit am Selbst also an der Verwandlung unserer Potenzialität zur
wirklichen Menschwerdung als einzig wesentliches Werk erkennt.
Eine Ära die also Immaterielle Arbeit wertschätzt. Denn die Zeichen mehren
sich, das wir ohne einen wesentlichen Wandel unserer Selbstdestruktion
erliegen werden.

One month before my seven-week live art
performance LIBERATION IN PANOPTICON
in total darkness,
I am glad to have
almost all informal clips online


Thanks to Erik Hansen for voiceover and moderation

The page on which you can then follow the
live streaming of the performance is being built.
In addition to the live streaming,
the other seven video performances of the
LETTING GO cycle will be shown there.
These are mostly site specific video performances
or documented live art projects.
The cycle has the chapters:
LETTING GO OF EGO
LETTING GO OF GREED
LETTING GO OF BORDERS
LETTING GO OF BIAS
LETTING GO OF SHAME
LETTING GO OF PAIN AND PLEASURE
LETTING GO OF LOVE
ends now with the chapter
LETTING GO OF FEAR
and work LIBERATION IN THE
PANOPTICON

The chapter LETTING GO OF SHAME and the
Live Art work
HOMAGE TO MARCEL DUCHAMP
came to an end after a year.
It is a live art interpretation of
the art-historically significant work „fountain“ by Duchamp.
I worked in geriatric care and
filmed myself at the toilet cleaning
The piano in this video work (see above)
is Johannes Brahms -seven phantasies Opus 116
played by my wonderful uncle Jürgen
Schmidt-Hofeldt. + 19.10.2019

AND
I am very happy to present the
PANOPTICON INSTALLATION
in collaboration with Christian Wagner
in the beautiful emergency chapel

of Nägeliarchitects
Prenzlauer Allee 7
on 21.10. 2019 at 6pm

SAVE THE
DATE!

This is the last chance to meet me
for a longer time, before I go into a deep performance process and on this
occasion, I would also like to thank all of you, without their
generous support for such a protracted and deep
process of immaterial labor would not be possible.
SPREAD THE WORD!
I firmly believe in a new era, which
recognizes the work on itself as the only essential work that appreciates
immaterial work. For the signs multiply, we might succumb our
self-destruction without a substantial change of our values, perspective
and behaviour.