LIVECAM


Informiere Dich über die Möglichkeiten, online die letzte Performance des Zyklus BIS DAS DER TOD EUCH SCHEIDET welcher nach 12 Jahren mit dem Kapitel Hirn und DEM BERECHNENDEN BEWUSSTSEIN KANN  MAN NICHT TRAUEN schließt, zu verfolgen.

DIE SEITE IST FAST AKTIVIERT ES FEHLT NUR NOCH DIE ZUGANGSPIN VON PAYPAL
DOCH AUCH SO KÖNNT IHR MIT MIR INTERAGIEREN- AUF DIESER BLOGSEITE ODER
HIER IM FACEBOOK MESSENGER
THIS SITE IS NOT JET ACTIVATED,WAITING FOR MY PAYPAL CODENR. BUT YOU CAN INTERACT WITH ME ALREADY ON THIS BLOGSITE OR THROUGH MY FACEBOOK MESSENGER


Inform yourself about the possibilities, online the last performance of the cycle UNTIL DEATH DO US PART,
which is closing after twelve years with the chapter brain and:


Über den einfachen Zugang der 7,-€ für die gesamten 42 Tage kostet.
The basic access costs only 7,-€ for the entire 42days Performance

 


Der erweiterte Zugang ist interaktiv und kostet für die alle 6 Wochen 21,-€
The extended access is interactive and costs only 21,-€for the entire 6 weeks performance

 


Die volle Mitgliedschaft ermöglich auch Zugang zu meinem Traumtagebuch 42,-€
The full membership also gives insight to my diary of dreams over 6 weeks 42,-€

 

 

 

 

english version below
Ich freue mich sehr auf die bevorstehende 42Tage Performance zum Thema Gehirn
THE CALCULATING MIND CAN NOT BE TRUSTED mit welche der Zyklus UNTIL DEATH DO US PART
nach 12 Jahren schließt

über die Performance:
Das Gehirn und sein System der Zuordnung funktionieren oft nicht als der bewusste Vorgang für den wir ihn gern halten. Manche Leute haben den Tick, dass sie gern ihre Socken schon beim Aufhängen der Farbe nach sortieren, die Künstlerin Barbara Kowa muss bei Chips und Nüssen unbedingt zuerst die kaputten essen. Um aufzuräumen. Auch wenn man rein rational weiß, dass es ein Tick ist, muss man es trotzdem machen. Und damit sein Gehirn umgehen und manipulieren. Und wie alles, das merkwürdig oder traumatisch ist, kann man es nur loswerden, wenn man es sich genau ansieht.
Eine Frau sitzt an 42 Tagen in der Mitte einer Raumgreifenden Installation, welche die Verbindungen zwischen den zum Zyklus gehörenden, vergangenen Performances aufzeigt. Jeden Mittag beginnt sie zunächst damit, die roten Fäden aus denen das durch die Ausstellung gespannte Beziehungsgeflecht besteht, zu spinnen.
Dann holt sie drei Schalen mit je sieben Walnüssen und dazu zwei leere Teller: für die Nussschalen, und für die heilen Walnüsse. Die beim knacken zerbrechenden Nusshälften isst sie sofort. Laut zählt sie die ganz gebliebenen Nusshälften, diese Zahlenreihen werden ihre einzigen, gesprochen Worte für 42 Tage werden. Auf Band aufgenommen werden die Zahlen nun von einer Loopmaschine abgespielt.
In einer raumgreifenden Aktion spannt sie dann jeweils genauso viele in ihr Haar eingeflochtenen roten Bänder an dem unter der Decke gespannten Netz fest.
So werden die Miniatur-Gehirne Schale für Schale verzehrt, dabei wird die nächste aufgenommene Zahlenreihe zur jeweils vorherigen hinzugefügt, dass zum Ende der Performance ein akustisches Palimpsest aus drei Zahlenreihen und eine raumgreifende Installation entsteht, in deren Mitte die Künstlerin an den Haaren aufgespannt ist.
Für sie ist das ein Bild dafür, wie wir Menschen zwischen Himmel und Erde „aufgehängt“ sind. An allen 42 Tagen beginnt sie sich jeden Abend gegen sieben Uhr zu drehen und das Netz der aufgespannten Bänder fällt in sich zusammen. Eine äußere Entsprechung der innere Tatsache, dass alle sorgsam gezählten und sortierten Nusshälften dennoch als eine Masse verstoffwechselt werden.
Barbara Kowa wird die Galerie während der Zeit der Performance nicht verlassen und vor Ort in einem Sarg schlafen, der ein wichtiger Teil der Installation ist. Sie ist darin natürlich nicht tot, beim Schlafen wird aber die bewusst kalkulierende Gehirnfunktion abgeschaltet.
Die Performance wird live gestreamt, Menschen auf der ganzen Welt können diese über einen persönlichen Zugang online verfolgen und mit der Künstlerin in Verbindung treten, optional als eine Art Kunst-Big-Brother oder auch als virtuell-analoges Video-Game.
Die virtuelle Realität, welche alle Daten als Algorhytmus aus 0 und 1 verarbeitet und somit das berechnende Bewusstsein schlechthin verkörpert, ist so auch Teil der Performance.
Ort: Galerie Luisa Catucci
Allerstr 38, 12049 Berlin-Neukölln
www.luisacatucci.com
Öffnungszeiten: 15.01. – 25.02.2018, täglich 12:00 – 20:00 Uhr, Eintritt frei
Eröffnung: 12.01.2018 ab 19:00 Uhr,
Mit Einführungsrede von Burkhard Driest,kurze Performance von Barbara Kowa

Zyklus „Bis dass der Tod uns scheidet“
Giovanni Segantinis Gemälde ´Die bösen Mütter`zu verkörpern um ein ikonographisch empfundenes äußeres Bild innerlich zu erleben, war Ausgangspunkt für diesen Zyklus. Es ging Kowa nicht nur einfach darum das Bild zum Leben erwecken, sondern um intime Kommunikation mit den Bäumen. Denn bei diesen Performances gab es kein geladenes Publikum. Die Natur und unsere körperliche Abhängigkeit von ihr empfindet Kowa als das reale: ´bis dass der Tod uns scheidet ´– daher trägt sie in allen Performances des Zyklus Brautkleider. In den ersten drei Jahren wiederholte sie die Performance an unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Bäumen mit denen sie in innere Verbindung trat und das erfahrene auf die Brautkleider schrieb. bis ihre Gedanken rund um „bis dass der Tod uns scheidet“ zu kreisen begannen und andere Kapitel unserer Bedingtheit dazukamen. Kowa findet durch den Prozess der Performance mit seiner Verkörperung in Raum und Zeit heraus, was wesentlich ist und arbeitet daher gern in Zyklen, die ihr Kontinuität der Auseinandersetzung und den nötigen künstlerischen Freiraum bieten. So wurde ihr z.B. erst nach und nach klar, warum ´Blut und Atmen´ als ein Kapitel des Zyklus zusammengehören: als Repräsentanten von Raum und Zeit. Denn wir teilen alle selbe die Luft durch unseren Atem im Raum und sind durch das Blut mit unseren Ahnen in der Linearität der Zeit verbunden.
Der Zyklus ist wie der Blutkreislauf ein in sich geschlossener Kreislauf und beschäftigt sich damit, was unser Leben in dieser Welt ermöglicht, womit wir also unausweichlich verbunden sind. Dieses dreiminütige Video beschreibt den Zyklus, der mit dieser Performance schließt. Link hinterlegen http://barbarakowa.de/video/cycles/
N
ATUR
2005 – 2008 treetalks – public spaces – Österreich, Westafrika, Deutschland
HERZ
2009 come to my heart ventricle – Transitstation at Royal Academie Copenhagen
2014 heart of unity – public space – Israel (during the „operation protective edge“)
WASSER
2011 mao+tao – public space – China. Der Film Mao+Tao wurde 2014 fertiggestellt.
SAMEN UND EI
2013 everybody carries it´s own seed –
E.V.E. female performers New York & Berlin SilverSilverSilver Projectroom Berlin
2015 fruitful graves – Cell63 performance-weekend – Berlin
2016 watering heart-seeds, open-air art – museum pédvàle – Lettland
LUFT
2014 blood and breath – Cell63 performance-weekend – Berlin
2017 breath in blood – Cell63 performance-weekend – Berlin
HAUT
2015 I got you under my skin – layer for layer –
Cell63 performance-weekend- Berlin
GEHIRN
2018 The calculating mind can not be trusted – Luisa Catucci Galerie Berlin

I am exited about the upcoming 42days performance THE CALCULATING MIND CAN NOT BE TRUSTED that is closingthe performance-cycle UNTIL DEATH DO US PART after 12 years.
about the performance:
The brain and its system of association often do not work as the conscious process, as which we like to regard it. While some people have the quirk to hang up their socks sorted by color, the artist Barbara Kowa must eat any „broken“ crisps in a package first. To clean up. Even if one know it’s irrational, one still has to do it anyway. Some strage drive passes by the brain and manipulates it. And like anything that is strange or traumatic, we can only get rid of theses things by looking at it closely.
Barbara Kowa lives for 42 days in the middle of an installation that shows the connections between the past performances of the cycle. At noon, she first spins the red ribbons with a spinning wheal that create the network of relationships stretched through the exhibition. She places three bowls, each with seven walnuts, and two empty plates, each for the nutshells and for the walnuts-halves, next to them. She immediately eats any parts of the nuts that were damaged during the process of cracking the nuts.She loudly counts the undamadged halves of the nuts which look like miniature brains: these rows of numbers will remain her only spoken words for 42 days. Recorded on tape, a loop machine now plays the numbers. In an expansive action, Kowa knits just as many red ribbons woven into her hair into the net stretched under ceiling.
The „miniature brains“ are consumed bowl by bowl, adding the next row of numbers to the previous one. At the end of the performance, this creates an acoustic palimpsest of three rows of numbers and a large-scale installation in the middle of which the artist is stretched out by her hair. For Kowa, this is a picture of how we humans are „hung up“ between heaven and earth.
Every night at 7pm., she begins spinning around, and the net of strapped bands collapses. An external equivalent of the fact that all so carefully counted and assorted nut halves are still metabolized as a single mass.
Barbara Kowa will not leave the gallery during the performance and will sleep in a coffin on site, which is an important part of the installation. Of course, she is not dead in it, but as a sleeping Person, her consciously calculating brain function is switched off.
The performance will be live-streamed, and people around the world will be able to follow it online via a personal account and connect with the artist, optionally as a kind of art Big Brother or as a virtual analog video game.
This virtual reality, which is processes all data as an algorithm of 0 or 1 and thus embodies the calculating consciousness par excellence, becomes part of the performance as well.
Also the gallery visitors with their internal and external movements become part of the performance. The public is invited to spend time in the rooms of the gallery.
A small library is set up to sit and read, to listen to the artist’s experiences during the previous performances of the cycle via mp3-player or to study the texts of the whole cycle.
Videos of the cycle are shown in the basement.
The entire living installation is meant to be a place of contemplation that leads visitors to their inner space of silence. Conversations are therefore not desired – 42 days the Luisa-Catucci Gallery is a meditative art space.
The artist and actress Barbara Kowa was born into the world of fine art as the daughter of the curator andart historian Wieland Schmied. Seeking distance and identity, she initially focused primarily on acting and found the freedom of fine art in a performance that is surely influenced by the fine arts and the theater as well.
Further information about her work can be found at www.barbarakowa.de
Venue: Galerie Luisa Catucci
Allerstr 38, 12049 Berlin-Neukolln
www.luisacatucci.com
Opening hours: 15.01. – 25.02.2018, daily 13:00 – 20:00h, admission free
Opening: 12.01.2018 from 19:00,
With introductory speech and reading of Burkhard Driest.
presentation of the project and performance.
Short opening performance by Barbara Kowa

about the cycle „until death do us part“
To embody Giovanni Segantini’s painting „The Evil Mothers“ and to experience inwardly a perceived external image with iconic quality, was the starting point for this cycle. It was not just about bringing this Image to life, but also about communicating intimately with the trees.
There was no invited audience for these performances. The nature and our physical dependency on it, is what Kowa sees as the real „until death do us part“ – so she wears wedding dresses in all the performances of the cycle. For the first three years she repeated the performance „tree talks“ in different places and in different trees with which she connected,and wrote her experiences on the wedding dresses.
More and more, her thoughts started to cycle around „until death do us part“ started to circle and other chapters of our conditionality were added. Kowa discovers the essentials through the process of performance with is embodiment in space and time, and likes to work in cycles that offer her a continuity of inner debate with the necessary artistic freedom. So, for example, It only became gradually clear why „blood and breath“ 2014 it was only gradually clear to her, on an instictive level why „blood and breath“ belong together as one chapter of the cycle.Repeating to work with this chapter in 2017 she understood that beyond the intimate physical connection of lungs and heart, breath and blood can be seen as representatives of space and time. Because we all share the same air through our breath that connects us in space and we are connected through the blood with our ancestors in the linearity of time.
The cycle, like the circulatory system, is a self-contained cycle, concerned with what our incorporation in this world allows us to do and what we are inevitably linked to.
This three-minute video describes the cycle which concludes with this performance.
Save link http://barbarakowa.de/video/cycles/
NATURE
2006 – 2009 treetalks – public spaces – Austria, West Africa, Germany
HEART
2010 come to my heart ventricle – Royal Academie Copenhagen
2014 heart of unity – public space – Israel (during the „operation protective edge“)
WATER
2011 mao + tao – public space – China. The film Mao + Tao was completed in 2014.
SEEDS AND EGG
2013 everybody carries it’s own seed- E.V.E. female performers New York & Berlin
2015 fruitful graves – Cell63 performance weekend – Berlin
2016 watering heart-seeds, open air art – museum pédvále – Latvia
AIR
2014 blood and breath – Cell63 performance weekend – Berlin
2017 breath in blood – Cell63 performance weekend – Berlin
SKIN
2015 I got you under my skin – layer for layer – Cell63 performance weekend Berlin
BRAIN
2018 The calculating mind can not be trusted – Luisa Catucci Gallery Berli